Die mit linearen Induktionsmotoren verwirklichte Läutsystemen rechnen als Spitzenanlagen unserer mehr als zwanzig-jährigen Praxis in Läutemaschinen. Diese Maschinen sind nicht Drehmaschinen, sondern bewegt die spezialaufgebaute Motorarmatur translatorisch, das ist ideal für die Bewegungsformel des Glockenklangs. Die benötigte Bewegendeleistung wird durch bewegendes elektromagnetisches Feld ins Schwingungssystem eingeführt.
Eigenschaften
Die Bewegung der Armatur ist translatorisch, das heisst es nähert sich zur Bewegung eines menschlichen Handes.
Die Glocke schwingt mit ihrer eigener ungezwungener Geschwindigkeit aber mit geregeltem Ausbiegwinkel
Das elektromagnetische Induktionsfeld des Motors ist ein superweiches, gleitendes Getriebe
Bestimmte Schwingungskraft, ohne grobe mechanische Transienten, die für Rotationsmaschinen typisch ist
Kettenräder, Ketten und Kettenspannerfeder ausfallen
Keine Klöppenbindung und kein Klöppelbremse benötigt
Lässt sich zum Drehrad der Schwingvorrichtung oder zum Zugarm ebenfalls einbauen, die Schwingvorrichtung soll nicht umgebaut werden
Grosse Schaltschränke ausfallen
Motorständer ausfallen
Der lineare Motor lässt sich an der Decke unter der Glocke an eigenen Füsse, mit Zugseil einbauen
Mechanische Aufgaben haben wir bei der Montierung am Ort minimalisiert
Bei grösseren Glocken lässt sich eine Motorgruppe bilden (über 1500 kg), die Motoren sind mit Muffen zusammengeschraubt, können mit Ansatz versorgt werden
Steuerwerk ist ein selbstlernendes intergriertes System, regelnde Elektronik mit Mikroprozessoren
In den Motor integrierte elektronische Sensoren mit professionellen Regelsoftware
Ideale Schwung- und Bremsbetriebsarten in geregelten Betrieb
Schwingungswinkel der Glocke lässt sich in minimal 5 Gradschritten regeln
Automatische Regelparameterbestimmung, ca. 5 Minuten Installationszeit
Das Läutsystem lässt sich durch ANSI/VT100-Norm Terminal konfigurieren
Integrierte Starkstromsteuerung, basiert auf Halbleiter
Wir verwenden keine elektromechanische Schaltteile (Relais, Magnetschalter)
Zwei Grundmotortypen sind bei uns produziert, mitdenen alle Schwingvorrichtungtypen und die ganze Palette des Glockengewichts kann bearbeitet werden.
Spezifikation (LIN1)
Maximal bis 500 kg Glockengewicht
Ca. 200–300 N Zugkraft, bei 3 m/sec Slip-Geschwindigkeit
3x400V, maximal 5A Netzstrom, mit 25% Funktionsfüllkoeffizient (eventuell 2x400V)
Gewicht: 5 kg
Spezifikation (LIN2)
Maximal bis 1500 kg Glockengewicht
Ca. 500–800 N Zugkraft, bei 3 m/sec Slip-Geschwindigkeit
3x400V, maximal 10 A Netzstrom, mit 25% Funktionsfüllkoeffizient